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Ein
ommernachtsträumchen
| Irgendwann musste es ja einmal so weit kommen:
Statt erneut ein Jugendbuch auf die Bühne zu bringen haben wir uns an den "Sommernachtstraum" von William Shakespeare gewagt. Wer beidem Namen Shakespeare sofort an "Romeo und Julia" denkt, der liegt gar nicht so falsch: Liebesszenen gibt es dort nämlich zuhauf. Doch anders als "Romeo und Julia" ist der "Sommernachtstraum" eine Komödie - perfekt also für ein Theater K-Stück. |
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Als wir kurz vor den Herbstferien über die Vorlage unseres Stückes abstimmen, ist die Entscheidung fast einstimmig. Die Geschichte rund um Lysander, Hermia, Demetrius und Helena bietet alles, was ein gutes Stück braucht. Erst in den Improvisationen bis zu unseren Theaterprobentagen in Miltenberg bemerken wir aber viele Stellen, die sich für uns schwer realisieren lassen. Das wir viel ändern müssen ist uns also klar: Nachdem wir in Miltenberg die Rollen verteilt haben gibt es also einen kleinen Plan, was in der umgeschrieben Fassung passieren soll - der nicht allen gefällt! |
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| Die Liebespaare sollen zu Geschwistern werden? Die Diskussionen halten natürlich in den nächsten Wochen an. Erst dann einigen wir uns auf jugendliche Liebespaare. Während die Premiere immer näher rückt improvisieren wir dann die wichtigen Szenen in den Gruppen, die auf der Bühne meist zusammen spielen, bis Herr Aust eines Morgens kurz vor den Osterferien anscheinend auf den Kalender geschaut hat: Wir proben jetzt nicht nur fast täglich; auch zwei Drittel des Stückes entstehen erst jetzt, gerade noch rechtzeitig, dass wir die zweite Woche der Osterferien komplett zum Proben und Bühnenbild gestalten nutzen können. |
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Nach einem guten Dreivierteljahr Vorbereitung ist es also endlich soweit. Aber wird das Publikum die Geschichte rund um den Elfenkönig Oberon, der an Mittsommernacht in die Naturabläufe eingreifen darf; seinem Gehilfen Puck, der nichts als Schabernack im Kopf hat und seiner Frau Titania, die alles daran setzt, den schlimmsten Unfug von Oberon zu vermeiden, überhaupt verstehen? Doch nach den ersten Lachern verflüchtigt sich schnell die Sorge und Anspannung - auch bei den Handwerkern, die in der nächsten Szene durch Oberon in einen Traum versetzt werden: Sie wollen Schauspieler werden! |
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| Er verzaubert aber natürlich nicht nur die Handwerker: Kurze Zeit später verursacht er, dass sich Titania in einen zum Esel verwandelten Handwerker verliebt – doch auch damit nicht genug: Die Athener Lysander, Emilia, Anna und der Austauschschüler Paul liegen in einem so heftigen Streit, dass Oberon kurzerhand beschließt ihre Beziehungen mit eben diesem Spray zu richten. Am Ende wendet sich aber doch wieder alles zum Guten – nicht nur für unsere Figuren, sondern auch für uns, da die Vorführung anscheinend nicht nur uns, sondern auch dem Publikum Spaß gemacht hat. |
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Besetzung:
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Oberon |
Franz Rügamer
Hans Wirsching |
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Titania, seine Frau |
Tabea Hein
Lena Moser |
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Puck, sein Gehilfe |
Bianca Bücking
Lisa-Marie Krauß |
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Erdelfe |
Felix Baumann Johannes Hüttner | |
Feuerelfe |
Frederike Hölzer Clarissa Kilian |
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Wasserelfe |
Ria Grindel Anja Halbleib |
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Luftelfe |
Julia Halbleib Julia Menninger |
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Theseus |
Leon Häberlein
Hendrik Weingärtner |
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Hipolyta, seine Frau |
Margarethe Arens
Antonia Mohr |
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Egea |
Dana Anderson
Franziska Chuleck
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Emilia |
Luzia Buchmann
Mirjam Dinkhoff |
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Paul, ein Austauschschüler |
Kevin Harnisch
Pascal Müller |
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Anna, Emilias Freundinn |
Laura Kreßmann Johanna Wengel |
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Lysander, ihr Freund |
Matthias Miersch
Achim von Wietersheim |
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Der Maler / Regisseur |
Leon Müller
David Rümmele |
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Der Elektriker / Pyramus |
Lorena Lippert
Sophia Müller |
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Der Steinmetz / Thisbe |
Marius Mülhaupt
Simon Rinke |
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Der Spengler / Mauer |
Leonie Fries
Maggie Schauner |
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Der Maurer / Löwe |
Leonie Adler Paulina Kriesinger |
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Der Photograph / Mond |
Karola Dauenhauer
Freya Kirch |
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