Diese Saison spielen wir "Die Drachenprinzessin" nach einem Roman von Patricia C. Wrede

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"Und das habt ihr selbst geschrieben?" - sicher die meist gestellte Fragem wenn man mit Zuschauern während dieser Saison ins Gespräch kam. Nun ist nicht ganz klar, ob die Frage positiv oder negativ gemeint ist. Nach dem Beifall am Ende der Aufführungen zu urteilen, war sie wohl eher im Sinne von Bewunderung zu verstehen. In diesem Sinne waren wir mit dieser Saison sehr zufrieden, denn das besondere Wagnis bestand darin, nicht nur einen Stoff zu finden, sondern auch noch publikumswirksam zu bearbeiten.
Was passiert, wenn ein Zauberlehrling einfach nichts mit der Zauberei anfangen kann?
   
Unser sprechendes und singendes Huhn
Das ist nur mit erfahrenen Spielern möglich, die schon einen gewissen Blick dafür haben, was auf der Bühne geht. In dieser Lage waren wir dieses Jahr, da alle Neuanfänger zunächst eine Mittelstufentheatergruppe bildeten, in der Theatergrundlagen bei der Arbeit an den "Wilden Hühnern" erlernt wurde. Zunächst aber suchten alle gemeinsam nach einem Stück.
   
Viele Klassiker wurden aus der Mottenkiste gezogen, bevor ein Jugendbuch mit dem Titel "Das Geheimnis der 7. Hexe" von Eva Ibbotson vorgestellt wurde. Das war Hexenleben mal anders, mit originellen Typen und einer ganz anderen Art von Paarfindung. Besonders günstig für uns die große Zahl benötigter Hexen, denn die Theatergruppe bestand überwiegend aus Mädchen (6 Jungen, 22 Mädchen).
Eine ganze Menge Hexen
   
Esmeralda und Olympia siegessicher
In Miltenberg, unserem jährlichen Trainingslager vor Weihnachten, kam dann aber alles ganz anders: Von der Vorlage blieben nur ein paar Ideen und manche hexische Sonderheit, denn die Geschichte wurde ziemlich umgekrempelt. Pate stand das alte Märchenmotiv vom Prinzen, der eine Frau sucht. Das war auch das Problem unseres Zauberlehrlings Arriman, dessen Mutter Esmeralda beschlossen hatte, dass es Zeit wäre zu heiraten. Eine geeignete Kandidatin, naämlich Miss Olympia, hatte sie schon in der Hinterhand.
   
Zum Schein sollte also der übliche Zauberwettbewerb stattfinden. Alle anderen Hexen aus der Umgebung waren nach ihrer Einschätzung keine ernsthafte Konkurrenz. Rumbunkel setzte auf traditionellen Kräuterzauber, die Wetter zaubernde Helga kam mit verschmierten Gummistiefeln vom Land und die beiden Schwestern Nora und Nancy stritten die ganze Zeit um alles und nichts. alle hatten sie außerdem ziemlich Mühe mit ihren Hilfsgeistern, dem umtriebigen Gnom, dem technisch versierten Guru aus Indien und dem vergessenen Huhn.
Die Wettbewerbsjury
   
Wo die Liebe hinfällt
Einen Hilfsgeist hatte die schüchterne Kleinzauberin Belladonna nicht, aber die konnte sowieso keiner leiden. Ausgerechnet sie tat es dem jungen Zauberer an. Er wollte nicht einmal mehr Zauberer werden, lieber Gärtner, weil Belladonna am liebsten Blumen zauberte. Es kam, wie es kommen muss, trotz aller Verstrickungen gewann - zugegebenermaßen mit ein wenig fremder Nachhilfe der Nichte Leonarda des Hauslehrers Mr.Leadbetter - Belladonna den Wettbewerb und durfte Arriman heiraten.


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Besetzung:

Arriman
Michael Scheller
Thomas Busch
Mr.Leadbetter
Jens Gärtner
Hans-Julius von Schultzendorff
Esmeralda
Anna-Maria Pfaff
Lisa Ubrig
Belladonna
Tina Hadwiger
Christine Heuring
Leonarda
Hannah Geiger
Christine Hardörfer
Olympia
Eva Müller
Corinna Entdorf
Rumbunkel
Lisa Röske
Johanna Zentgraf
Guru
Christina Näck
Klara Adams
Helga
Sabrina Hanft
Ines Unkelbach
Gnom

Saskia Dittrich
Theresa Bauer

Nora
Elisabeth Bürger
Sarah Feser-Steiner
Nancy
Mareike Stöber
Carina Bedacht
Huhn
Brigitte Bandorf
Julia Streng
Sir William
Daniel Hausknecht
Johannes Miersch

 

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