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| "Und das habt ihr selbst geschrieben?" - sicher
die meist gestellte Fragem wenn man mit Zuschauern während dieser
Saison ins Gespräch kam. Nun ist nicht ganz klar, ob die Frage positiv
oder negativ gemeint ist. Nach dem Beifall am Ende der Aufführungen
zu urteilen, war sie wohl eher im Sinne von Bewunderung zu verstehen.
In diesem Sinne waren wir mit dieser Saison sehr zufrieden, denn das besondere
Wagnis bestand darin, nicht nur einen Stoff zu finden, sondern auch noch
publikumswirksam zu bearbeiten. |
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Das ist nur mit erfahrenen Spielern möglich, die schon
einen gewissen Blick dafür haben, was auf der Bühne geht. In
dieser Lage waren wir dieses Jahr, da alle Neuanfänger zunächst
eine Mittelstufentheatergruppe bildeten, in der Theatergrundlagen bei
der Arbeit an den "Wilden Hühnern" erlernt wurde. Zunächst
aber suchten alle gemeinsam nach einem Stück. |
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| Viele Klassiker wurden aus der Mottenkiste gezogen, bevor
ein Jugendbuch mit dem Titel "Das Geheimnis der 7. Hexe" von
Eva Ibbotson vorgestellt wurde. Das war Hexenleben mal anders, mit originellen
Typen und einer ganz anderen Art von Paarfindung. Besonders günstig
für uns die große Zahl benötigter Hexen, denn die Theatergruppe
bestand überwiegend aus Mädchen (6 Jungen, 22 Mädchen). |
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In Miltenberg, unserem jährlichen Trainingslager vor
Weihnachten, kam dann aber alles ganz anders: Von der Vorlage blieben
nur ein paar Ideen und manche hexische Sonderheit, denn die Geschichte
wurde ziemlich umgekrempelt. Pate stand das alte Märchenmotiv vom
Prinzen, der eine Frau sucht. Das war auch das Problem unseres Zauberlehrlings
Arriman, dessen Mutter Esmeralda beschlossen hatte, dass es Zeit wäre
zu heiraten. Eine geeignete Kandidatin, naämlich Miss Olympia, hatte
sie schon in der Hinterhand. |
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| Zum Schein sollte also der übliche Zauberwettbewerb
stattfinden. Alle anderen Hexen aus der Umgebung waren nach ihrer Einschätzung
keine ernsthafte Konkurrenz. Rumbunkel setzte auf traditionellen Kräuterzauber,
die Wetter zaubernde Helga kam mit verschmierten Gummistiefeln vom Land
und die beiden Schwestern Nora und Nancy stritten die ganze Zeit um alles
und nichts. alle hatten sie außerdem ziemlich Mühe mit ihren
Hilfsgeistern, dem umtriebigen Gnom, dem technisch versierten Guru aus
Indien und dem vergessenen Huhn. |
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Einen Hilfsgeist hatte die schüchterne
Kleinzauberin Belladonna nicht, aber die konnte sowieso keiner leiden.
Ausgerechnet sie tat es dem jungen Zauberer an. Er wollte nicht einmal
mehr Zauberer werden, lieber Gärtner, weil Belladonna am liebsten
Blumen zauberte. Es kam, wie es kommen muss, trotz aller Verstrickungen
gewann - zugegebenermaßen mit ein wenig fremder Nachhilfe der Nichte
Leonarda des Hauslehrers Mr.Leadbetter - Belladonna den Wettbewerb und
durfte Arriman heiraten. |
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Besetzung:
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Arriman
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Michael Scheller
Thomas Busch |
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Mr.Leadbetter
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Jens Gärtner
Hans-Julius von Schultzendorff |
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Esmeralda
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Anna-Maria Pfaff
Lisa Ubrig |
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Belladonna
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Tina Hadwiger
Christine Heuring |
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Leonarda
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Hannah Geiger
Christine Hardörfer |
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Olympia
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Eva Müller
Corinna Entdorf |
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Rumbunkel
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Lisa Röske
Johanna Zentgraf |
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Guru
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Christina Näck
Klara Adams |
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Helga
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Sabrina Hanft
Ines Unkelbach |
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Gnom
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Saskia Dittrich
Theresa Bauer
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Nora
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Elisabeth Bürger
Sarah Feser-Steiner |
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Nancy
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Mareike Stöber
Carina Bedacht |
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Huhn
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Brigitte Bandorf
Julia Streng |
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Sir William
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Daniel Hausknecht
Johannes Miersch |
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